Es kommt nicht häufig vor, doch es ist sehr wohl möglich, dass man in seiner Session die Top-Poker-Hände erhält, die einen Verlust geradezu ausschließen. Doch auch hier sollte man einer gewissen Strategie folgen, damit man am Ende auch wirklich Geld gewinnt und am Ende mit einer Top Hand nicht doch jede Menge Geld in den Sand steckt.
Die wohl besten Top-Poker-Hände beim Poker sind das Paar Asse, Könige und Damen sowie Ass König in gleicher Farbe. Würde man sich nach dem elffachen World Series of Poker Bracelet-Gewinner Phil Hellmuth richten, dann sollte man bei einem solchen Blatt von Beginn an all-in gehen. Von diesem aggressiven Spielverhalten ist jedoch in den meisten Fällen abzuraten, weil die meisten Spieler dann sofort ihre Hand folden und der Gewinn sich auf die Blinds beschränkt. Vor allem wenn man sich an früher Position befindet, sollte man sich deshalb ruhig verhalten und einen Raise in der Pre Flop-Phase möglichst vermeiden. An später Position oder sogar als Blind sollte man dann jedoch raisen. Erhöht außerdem ein Mitspieler am Tisch, so kann man seine Top-Poker-Hand ausspielen und bedenkenlos einen Re-Raise setzen. Bei diesem Spielzug dürfte sich das Teilnehmerfeld in der Runde stark reduzieren, was vor allem bei den Top Pockets wichtig ist.
Wider aller Vorstellung ist das Paar Asse keine einfache Hand, denn die einzige Gewinnmöglichkeit besteht durch mindestens ein weiteres Ass im Board, was unwahrscheinlich ist. Spieler mit unterschiedlichen Karten auf der Hand, wie es auch Ass König ist, können dagegen viel schneller ein Two Pair, eine Straight oder sogar einen Flush – sofern beide Karten dieselbe Farbe besitzen – erlangen. Während man also bei einem großen Teilnehmerfeld Ass König oder auch Ass Dame ruhig spielen sollte, ist mit einem Pocket Asse, Könige und Damen spätestens nach dem Flop hoher Einsatz gefordert, denn die Kontrahenten können das eigene Paar mit dem Board schnell toppen.