Texas Holdem No Limit - Variante ohne Limit

Texas Holdem No Limit

Das Texas Hold'em Poker ist eine einfache Pokervariante, die jeder Interessierte schnell erlernen kann. Man ist bereits nach kurzer Erklärungszeit in der Lage, am Spiel teilzunehmen. Möchte man das Texas Hold'em allerdings richtig gut spielen können, benötigt man viele Jahre Spielpraxis, um es richtig zu beherrschen.

 

Viele Texas Hold'em Anfänger sind der Meinung, dass es genügen würde, wenn man die Regeln kennt, um ein Gewinner in diesem Spiel zu werden. Dem ist aber nicht so. Die Regeln von Texas Hold'em sind nur die Basis für ein gutes Spiel.

 

Texas Hold'em kann von bis zu 10 Spielern gespielt werden, allerdings besteht ein volles Spiel in der Regel aus 9 aktiven Spielern pro Tisch. Zu Beginn des Spiels teilt der Dealer jedem Spieler eine Karte aus. Derjenige, der die höchste Karte in der Hand hält bekommt den Dealerbutton zugewiesen. Ist der Dealerbutton platziert beginnt das eigentliche Spiel. Die Einzelkarten werden wieder eingesammelt, alle Karten werden erneut gemischt und dann erhält jeder Spieler 2 verdeckte Karten (Hole Cards).

 

Nun fangen die normalen Spielrunden an. Es wird gecheckt, gecallt und eventuell auch geboten und erhöht. Ist die erste Runde zu Ende und hat jeder Spieler seine Entscheidung getroffen, wird der Flop durch den Dealer präsentiert. Der Flop besteht aus 3 offenen Gemeinschaftskarten, mit denen jeder Spieler arbeiten kann. So hat jeder Spieler 5 Karten. Dann folgt die nächste Runde mit Geldeinsätzen etc. Ist diese beendet, legt der Dealer erneut eine Karte auf die Tischmitte. Diese vierte Karte wird Turn genannt. Es folgt dann die nächste Runde mit Spielerentscheidungen.

 

Ist diese erledigt kommt die letzte Gemeinschaftskarte auf den Tisch, der sogenannte River. Nach dem nun 5 offene Karten auf dem Tisch liegen, treffen die verbliebenen aktiven Spieler am Tisch, die nicht ausgestiegen sind, erneut ihre Einsatzentscheidungen.

Danach werden die Hände verglichen und der Spieler mit dem höchsten Blatt gewinnt den aufgelaufenen Pott. Sollten zwei oder mehr Spieler gleich starke Hände haben, wird der Pott entsprechend zu gleichen Teilen auf die Gewinnspieler aufgeteilt.

 

Texas Hold'em ist vermutlich die einzige Pokervariante, bei welcher der Faktor Glück beinahe gänzlich vernachlässigt werden kann, denn hier ist man in der Lage, das Spiel komplett nach seinen Wünschen zu manipulieren, was den besonderen Reiz von Texas Hold'em ausmacht. Vergleicht man die unterschiedlichen Spielarten, wird man feststellen, dass es sich hierbei wohl um das strategisch anspruchsvollste Spiel handelt. Dabei sind die Regeln relativ einfach.

 

Aber obwohl Texas Hold'em einfache Spielregeln hat, gibt es gewisse Strategien, die unbedingt genutzt werden sollten, damit man in dieser Pokervariante auch langfristig gewinnen kann. Wie spielt man Texas Hold'em? Vor dem Austeilen ist der erste Spieler, der links vom Dealer sitzt, gezwungen, einen Small Blind zu setzen, dies beträgt mindestens die Hälfte des Mindesteinsatzes.

Der zweite Spieler muss einen Big Blind setzen, dies ist der Mindesteinsatz, der für den Tisch vorgegeben wurde. Es können insgesamt 10 Spieler an einem Tisch teilnehmen, das Deck des Dealers hat insgesamt 52 Karten. Jeder Spieler erhält zwei verdeckte Karten, die er nach Möglichkeit seinen Gegnern auch nicht zeigen sollte. Danach können alle Spieler bieten.

Drei Karten werden im Anschluss offen und für alle sichtbar in die Mitte des Tisches gelegt. Danach wird eine vierte Karte ausgeteilt, nach einer weiteren Runde erfolgt das Aufdecken einer weiteren, der fünften Karte. Diese fünf Karten in der Tischmitte bilden zusammen die sogenannten Gemeinschaftskarten.

 

Im Zusammenspiel mit zwei seiner eigenen Karten sollte der Spieler aber immer bedenken, dass jeder Spieler über die fünf Gemeinschaftskarten verfügen kann und so in der Lage ist, seine Hand aufzuwerten. Spielt man um Geld, muss jedes Mal geboten werden, wenn eine Karte ausgeteilt wurde. Dies geschieht insgesamt 4-mal. Man hat bei dieser Variante folgende Möglichkeiten und kann Bet, Callen, Raisen oder Folden. Wichtig ist, dass alle Spieler den gleichen Einsatz machen müssen oder aber die Karten wegwerfen, wenn man ein schlechtes Blatt auf der Hand hat und ergo beim Showdown keine brauchbare Hand besitzt.

Man sollte nicht grundsätzlich jede Hand spielen, sondern auch mal verzichten. Die restlichen Spieler müssen nun ihre 2 bisher verdeckten Karten zeigen. Der Spieler, der das beste Blatt hat, gewinnt den Pot. Haben zwei Spieler jeweils ein gleichwertiges Blatt, wird der Pot ganz einfach geteilt. Es gibt noch eine, nicht ganz so häufige Situation beim Texas Hold'em, die sehr aufregend und interessant ist. Beim sogenannten "Heads-Up" kommt es zu einem offenen Spiel.

Das ist dann der Fall, wenn ein Spieler All-in geht, ohne dass bereits alle Gemeinschaftskarten aufgedeckt wurden. Sind also nur noch 2 Spieler übrig und geht einer davon All-in, muss sein Gegenspieler dieses Bet noch callen. Dann werden sowohl die Karten des All-in-Gängers aufgedeckt als auch die des Callers. Dann sieht jeder, was der andere auf der Hand hat. Danach werden nach und nach die noch fehlenden Gemeinschaftskarten aufgedeckt und man darf mit Spannung dabei zusehen, wer nun den besseren Draw bekommt.

Leider kommt diese Situation nicht ganz so häufig vor, wie es der Spannungsfaktor wünschen lässt. Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, bei diesem Spielzug mitzufiebern. Weitere IProfi-Tipps und Tricks zum Thema Texas Holdem No Limit findet Ihr auf www.pokern.com.